Umschlagvarianten für Fotobücher im Detail


Umschlagvarianten für Fotobücher im Detail

Die Seiten eines Fotobuches werden von einem Bucheinband, oft auch Cover genannt, umschlossen. Dafür werden verschiedene Varianten angeboten, zum Beispiel Hardcover und Softcover. Lesen Sie hier, welche sich für welche Art von Buchprojekt eignet.

So wählen Sie einen geeigneten Einband für Ihr Fotobuch

Damit aus einem Buchblock ein ordentliches Fotobuch wird, benötigt es einen Bucheinband, oft auch Cover genannt. Diese Hülle schützt die Seiten und gibt einem Buch Stabilität. Für Fotobücher werden je nach Größe und Seitenumfang vor allem die beiden Varianten Hard- und Softcover angeboten.

Hardcover

Hardcover bestehen typischerweise aus stabiler Pappe. In Sonderausstattungen werden sie auch sogar in Metall angeboten.

Fotobuch Hardcover

Zur Gestaltung eines Hardcovers bieten die Fotobuch-Dienstleister sehr unterschiedliche Varianten an. Sehr verbreitet ist die Variante der individuellen Gestaltung mit einem formatfüllenden Foto. Bei manchen besteht auch die Möglichkeit eines Leder- oder Leinenbezuges. In diesem Fall kann nur selten ein Foto verwendet werden. Bei Leder- oder Leineneinbänden besteht bei einigen wenigen Dienstleistern zudem die Möglichkeit, Buchstaben einprägen zu lassen, z.B. bei Fotobuch.de. Bei einigen Anbietern wie etwa PhotoBox werden allerdings Buchdeckel mit Durchblick angeboten, bei denen das Foto auf der ersten Seite zu sehen ist. Manchmal besteht auch die Möglichkeit, ein Foto aufkleben zu lassen.

Fotobuch Buchdeckel

Einige haben auch Spezial-Angebote im Programm wie zum Beispiel PhotoBox eine Cover-Verzierung mit Swarovski-Steinen. PhotoBox bietet auch geprägte Muster im Umschlag an.

Hardcover wirken wertiger, aber auch tendenziell etwas konservativer. In der Regel sind sie deutlich stabiler als Softcover.

Tipp: Soll Ihr Fotobuch durch viele Hände gehen, empfiehlt es sich eher auf ein Hardcover zurückzugreifen.

Als Zusatzoption für Hardcover liefern einige wenige Anbieter wie Blurb und Apple Schutzumschläge, so wie man sie von Bildbänden im Buchladen kennt. Schutzumschläge haben Vor- und Nachteile. Einerseits sieht ein selbstgemachtes Fotobuch damit noch mehr wie ein gekauftes aus dem Buchladen aus. Auf der anderen Seite ist der Schutzumschlag recht empfindlich und zerknickt leicht.

Schutzumschlag für Fotobücher

Softcover

Softcover bestehen typischerweise aus dünnerem Karton. Sie sind in der Regel preisgünstiger als Hardcover, aber auch empfindlicher. Bücher mit diesem Umschlag wirken oft eher wie ein Magazin. Meist sind sie jedoch recht unempfindlich gegen Verschmutzung und können mit einem Lappen leicht abgewischt werden. Bei Softcovern wird in der Regel die Möglichkeit geboten, die Umschlagseiten individuell mit Fotos und Texten zu gestalten. Die linke und rechte Innenseite des Covers kann man meist nicht bedrucken lassen.

Softcover für Fotobuecher

Ohne Einband

Wem die verfügbaren Bucheinbände der Fotobuch-Anbieter nicht gefallen, kann den Innenteil des Buches – den sogenannten Buchblock - auch beim örtlichen Buchbinder nach eigenen Wünschen neu einbinden lassen. Manche Dienstleister wie der Fujifilm Fotoservice Pro bieten ein Buch schon ohne Einband an. Bei anderen müsste man vom Buchbinder zunächst den bestehenden Einband entfernen lassen. Der Aufwand ist daher meist recht hoch und so entstehen einige Kosten. Auch muss man aufpassen, dass die Anmutung des hochwertigen neuen Einbandes und die Papierstärke und Anmutung des Buchblockes zusammenpassen. Es sollte nicht der Eindruck eines Porsches mit Trabi-Motor entstehen.

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Fotobuch-buchbindereinband

Zusammenfassung

Der Standard-Einband ist ein Hard- oder Softcover mit einem Fotodruck auf der Vorder- und Rückseite. Einige Fotobuch-Dienstleister bieten jedoch auch Leder- oder Leineneinbände an. Beim Einband gilt: Wer etwas Ausgefallenes möchte, für den kommen oft nur noch wenige Anbieter in Frage.

Lesen Sie im nächsten Teil der Serie, welche Varianten für das Buchpapier gewählt werden können und wie Sie für Ihr Projekt das richtige finden.

Autorin

Petra Vogt Petra Vogt

Petra Vogt arbeitet selbstständig als »Fotolotsin« in Hamburg und vermittelt die Faszination von Fotografie und speziell Fotobüchern - sei es in Kursen, Büchern oder Artikeln. Sie ist Autorin des Buches "Das eigene Fotobuch. Anbieter auswählen, hochwertig gestalten, erfolgreich publizieren", das im dpunkt-Verlag erschienen ist."

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