Das Hochzeitsfotobuch (Teil 2) - Die Fotobuch Gestaltung

Das Hochzeitsfotobuch (Teil 2) - Die Gestaltung


Das Hochzeitsfotobuch (Teil 2) - Die Gestaltung

Ein Fotobuch bewahrt die Erinnerung an einen Höhepunkt in der Beziehung des Paares. Dies soll sich auch in einer hochwertigen und gelungenen Gestaltung ausdrücken. Hier finden Sie Tipps, wie Sie ein Hochzeits-Fotobuch besonders edel aussehen lassen. Auch ein paar frische Ideen für Abwechslung im Buch halten wir für Sie bereit.

Das Hochzeitsfotobuch: Neue Ideen zur Gestaltung

Ein gelungenes Hochzeits-Fotobuch fängt schon auf der Feier selbst mit den Aufnahmen an. Machen Sie von allen wichtigen Stationen des Tages Bilder - oder sammeln Sie sie von Ihren Gästen ein. Dann können Sie später die Geschichte des Ereignisses in Ihrem Buch erzählen. Gut ist, wenn Ihnen auch ein Blick hinter die Kulissen gelingt - etwa beim Schminken der Braut. So können Sie im Buch dem Betrachter den Eindruck geben, einen noch umfassenderen Einblick zu bekommen als vor Ort.

Schon bei der Aufnahme ans Buch denken

Für eine gute Geschichte braucht es jedoch nicht nur die Hauptpersonen, sondern auch die wichtigsten Ereignisse sowie die Kulissen. Fangen Sie alles mit Ihrer Kamera ein. Vergessen Sie auch nicht, kleine Details aufzunehmen, wie etwa die Ringe auf ihrem Kissen oder die Unterschriften auf dem Standesamt. Sie bilden später eine hübsche Ergänzung im Buch und können zum Beispiel gut auf dem Cover oder im Hintergrund verwendet werden.

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Vergessen Sie auch die festliche Tafel, die Speisekarte und das Essen nicht. Daraus lässt sich später eine hübsche Erinnerungsseite zum Festmahl gestalten.

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Achten Sie auch darauf, alle Besucher auf die Speicherkarte bannen. Viele Fotografen neigen dazu, einige wenige Gäste immer wieder abzulichten (oft die eigenen Familienmitglieder), während von anderen gar kein Bild dabei ist. Im Fotobuch fällt das besonders auf, da man dort die Muße hat, in Ruhe die Personen zu betrachten.

Expertentipp


Petra Vogt
Autorin "Das eigene Fotobuch"
"Profi-Hochzeitsfotografen arbeiten mit einer Gästeliste, damit keiner vergessen wird. Sie hakten die jeweiligen Besucher ab, damit wirklich von allen Fotos dabei sind."

Ist das Fest vorbei, sortieren Sie zunächst einmal Ihre Bilder und speichern die besten in einem Auswahlordner für das Fotobuch. Dann können Sie sich der Gestaltung des Werkes widmen. Ein hochwertiges Buch beginnt mit einer entsprechenden Ausstattung wie etwa einem Leinen- oder Ledereinband und Details wie einer Namensprägung. Schauen Sie doch mal in den ersten Teil dieser Serie, um dazu Ideen zu bekommen. Teil 1 Hochzeitsfotobuch

Zum Paar passenden Layout-Stil wählen

Nach der Wahl vom Anbieter und Ausstattung geht es ans Layout. Überlegen Sie dazu zunächst, was dem Paar am besten gefällt bzw. am besten zu Ihnen passt. Sollte es eher klassisch sein oder lieber etwas moderner? Ausgefallen oder schlichter? Dementsprechend sollten Sie sich für den Hintergrund und grundsätzlichen Stil des Buches entscheiden. Klassisch wirkt ein Werk zum Beispiel mit weißen oder creme-farbenen Hintergründen sowie eine geschwungenen Schreibschrift. Einen modernen Touch erreichen Sie mit einer serifenlosen eleganten Schrift oder einer, die in Richtung Jugendstil geht. Aufgehellte vollformatige Fotohintergründe lassen das Werk ebenfalls jünger und frischer wirken.

Manche Fotobuch-Dienstleister bieten auch spezielle Hochzeits-Themenvorlagen an. Darin stehen entsprechende Hintergründe - wie z.B. seidiger Stoff - und Illustrationen - wie z.B. Rosen - zur Verfügung.

Versuchen Sie sich doch auch mal selbst an einem Hintergrund. Eine hübsche Idee ist zum Beispiel Abfotografieren eines Details des Brautkleides als Seitenhintergrund. Haben Sie daran auf der Feier nicht gedacht, können Sie später auch hochwertiges Büttenpapier besorgen und einscannen oder abfotografieren. Im Schreibwarenhandel oder Bastelgeschäften finden Sie eine große Auswahl.

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Expertentipp


Petra Vogt
Autorin "Das eigene Fotobuch"
"Beim Fotografieren müssen Sie bei weißen Hintergründen in der Regel die Belichtung korrigieren, damit das Weiß auch wirklich weiß wird und nicht zu grau."

Ist der Hintergrund abgescannt oder fotografiert, können Sie ihn auf allen Seiten verwenden oder nur auf wichtigen wie dem Cover oder Kapitel-Zwischenseiten.

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 A propos: "Kapitel-Zwischenseiten": Diese sind eine schöne Möglichkeit, um Ihr Werk noch besser zu gliedern und optisch aufzulockern. Sie sollten sich dazu zunächst die wichtigsten Stationen des Tages überlegen - meist sind dies "Vorbereitungen", "Auf dem Standesamt", "In der Kirche", "Beim Festessen". Manchmal kommen auch noch Events wie etwa eine Schiffstour oder ein gemeinsamer Spaziergang dazu. Für jede dieser Stationen gestalten Sie eine (Doppel-)Seite zur Einleitung. Am besten verwenden Sie ein einheitliches Layout mit der selben Anordnung der Elemente und gleicher Schrift, damit die Seiten wiedererkennbar sind. Ein individuell zum Kapitel passendes Bild stellt den Bezug zum jeweiligen Tagesabschnitt her.

Aufpeppen des Buches mit Illustrationselementen

Auf den Folgeseiten gruppieren Sie dann die entsprechenden Fotos. Schön ist auch, wenn Sie zum jeweiligen Abschnitt passende Farben oder Illustrationselemente verwenden. Gab es etwa eine Schiffsfahrt, könnten Sie auf den jeweiligen Seiten Blau als Schmuckfarbe verwenden und fotografierte Details wie etwa den Rettungsring oder andere Elemente der Dekoration an Bord. Manche Fotobuch-Programme bieten eine umfangreiche Auswahl von Illustrationselementen. Bei den gezeichneten - sogenannten "ClipArts" - wirkt das Buch jedoch schnell comic-artig und weniger hochwertig. Eine interessante Abwechslung bietet Fotobuch.de. Unter dem Titel "MotionType" sind dort Fotos verfügbar, in die individuelle Namenschriftzüge integriert werden können. Das Ergebnis wirkt, als sei es als Foto schon so aufgenommen oder sehr aufwendig montiert. Es ist im kostenlosen Erstellungsprogramm des Herstellers jedoch kinderleicht zu erzeugen.

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Das fertige MotionType-Bild kann wie ein gewöhnliches Foto ins Buch eingebunden werden und eignen sich besonders für Sonderseiten wie den Buchumschlag oder die erste oder letzte Innenseite.

Eine interessante Abwechslung für Ihr Buch kann auch das Freilassen von Seiten oder einzelnen Bereichen sein, um  dort zum Beispiel ein Erinnerungsstück einzukleben oder eine Unterschrift oder einen persönlichen Wunsch einzufügen.

Gästebuch als Kombination von Album und Fotobuch

Wer früh genug daran denkt, könnte ein Gästebuch auch schon vor der Feier vorbereiten, z.B. mit einem schönen, zum Brautpaar passenden Hintergrund und netten Illustrationsfotos wie etwa Rosen. Lassen Sie Freiraum zum Einkleben von Fotos und für die guten Wünsche der Gäste. Diese Kombination aus klassischem Fotoalbum und Fotobuch ist eine hübsche Abwechslung zum Üblichen.

Wer lieber beim klassischen nachträglichen Erinnerungs-Band bleibt, sollte beachten, auch dort nicht zu viele Bilder auf eine Seite zu quetschen. Vollformatige Fotos wirken edel und großzügig.

Expertentipp


Petra Vogt
Autorin "Das eigene Fotobuch"
"Bei Fotos in Großausdruck müssen Sie darauf achten, dass die Bilder wirklich scharf sind. Manchmal fällt das am Computer nicht so auf. In einem 40 x 30 cm großen Bildband wird die Schwäche aber überdeutlich. Schauen Sie sich das Bild am besten bei 100% Ansicht auf dem Monitor an und achten besonders auf Details wie die Augen und das Gesicht."

Setzen Sie Fotos über die Doppelseitenmitte, müssen Sie bei vielen Bindungsarten darauf achten, dass keine bildwichtigen Teile wie etwa die Augen oder Gesichter in der Mitte verschwinden. Dies passiert bei Hochzeitsfotobänden besonders leicht bei Gruppenaufnahmen. Diese werden oft groß gezogen, damit man alle Personen gut sehen kann. Wird das Bild jedoch über die gesamte Doppelseite gelegt, verschwinden oft sogar Teile des Brautpaares (das typischerweise auf dem Foto in der Mitte platziert wurde). Ziehen Sie das Foto am besten so, dass die Mittelinie möglichst zwischen zwei Personen zu liegen kommt. Oder belassen Sie es bei der vollformatigen Abbildung über eine Seite. 

Lesen Sie im ersten Teil der Tipps zu Hochzeitsfotobüchern, wie Sie bei der Ausstattung des Buches Akzente setzen können.

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