Der Apple Fotobuch Fotobuch Test - Erfahrungen & Bewertung

Testbericht Das Fotobuch von Apple im Test

Apple Fotobuch


Fazit

Fotobücher lassen sich bei Apple sehr leicht mit dem mitgelieferten Programm iPhoto erstellen. Dies geht ganz einfach und schnell von der Hand, da viele ansprechende Vorlagen zur Verfügung stehen. Wer selbst in die Layouts eingreifen möchte, muss jedoch auf andere Anbieter bzw. Apples kostenpflichtiges Aperture umsteigen. Damit ist das Apple-Fotobuch vor allem für Einsteiger gedacht oder alle, die schnell mal ein Werk erstellen wollen.

Verarbeitung

Software/Editor

Preis/Leistung

Service

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Lieferzeit

7,0
von 10


Alternative finden
Vorteile
  • sehr einfache Bucherstellung
  • moderne Buchstile mit professionellem Look
  • Gute Integration in das Bildbearbeitungs- und -verwaltungsprogramm iPhoto
  • Logodruck abwählbar (allerdings gut versteckt)
  • Buch noch 90 Minuten nach Bestellung stornierbar
  • Schutzumschlag wird mitgeliefert
  • Schuber wird mitgeliefert
Nachteile
  • verglichen mit anderen Anbietern sehr geringe Auswahl an Buchgrößen und Ausstattungsvarianten
  • keine Möglichkeit, die vorgegebenen Layout-Schablonen selbst zu verändern
  • Hohe Versandkosten

Das Fotobuch von Apple im Test


Wer einen Macintosh-Computer besitzt, kann sein Fotobuch direkt von Apple ordern. Wir haben uns angeschaut, ob das Kult-Unternehmen aus Cupertino auch beim Fotobuch seinem Ruf gerecht wird, besonders benutzerfreundlich zu sein. Lesen Sie unseren ausführlichen Test.

Das Fotobuch von Apple

Wer einen Macintosh-Computer besitzt, hat ein Programm zur Erstellung von Fotobüchern schon direkt auf der Festplatte. Das ist manchem vielleicht gar nicht bewusst. Es ist in die Bildverwaltung iPhoto integriert. Ich bin stolze Neubesitzerin eines Macs und großer Fotobuch-Fan und wollte von daher direkt mal ausprobieren, wie Apple sich bei den Büchern schlägt. Ein Testprojekt war schnell gefunden: Ich hatte ein nettes Wochenende an der Schlei verbracht und schöne Fotos gemacht, die geradezu danach riefen, zu einem Fotobuch zu werden.

Unsere Top Alternativen zum Fotobuch von Apple im Überblick

AnbieterTestberichtGutschein
Saal Digital LogoSaal DigitalGutscheine
Pixum LogoPixumGutscheine
CEWE FOTOBUCH via OnlineFotoservice LogoCEWE FOTOBUCH via OnlineFotoserviceGutscheine
FotoPremio LogoFotoPremio 
Vistaprint LogoVistaprint 

Allgemeines Foto-Angebot bei Apple

Da die Software für die Fotobücher schon direkt auf dem Rechner vorinstalliert ist, war mein erster Blick in iPhoto und gar nicht auf die Website von Apple. Nur für den Test habe ich mir auch die Website mal speziell auf die Fotobücher hin angeschaut. Dort ist zunächst vom Fotobuch nichts zu sehen. Die Suche nach "fotobuch" führt zu der Seite iPhoto und weist nebenbei auf Aperture hin.

Expertentipp


Petra Vogt
Autorin "Das eigene Fotobuch"
" Aperture ist ein professionelles Bilderverwaltungsprogramm, das von Apple kostenpflichtig angeboten wird. Es hat einen Fotobuch-Editor, in dem die Layouts der Seiten anders als in iPhoto manuell geändert werden können. Auch gibt es PlugIns für verschiedene professionelle hochwertige Fotobuchanbieter wie Graphistudio. "

Ich rufe die iPhoto-Seite auf und finde dort am Fuß in der Tat eine Übersichtsseite der Foto-Produkte von Apple. 

apple Fotobuch Website Überblick

Auf dieser Seite erfährt man, dass Apple nicht nur Fotobücher, sondern auch Karten, Kalender und Abzüge herstellt. Ich erinnere mich daran, dass ich von einer Freundin mal als Einladungskarte eine ausgesprochen hübsche von Apple bekommen habe (was ich leicht vom Logo auf der Rückseite erkennen konnte.) Heute interessiere ich mich aber für die Fotobücher und klicke diese an.

Fotobücher bei Apple

Daraufhin springt die Seite zum entsprechenden Abschnitt. Dieser listet übersichtlich die verschiedenen Buchtypen und -optionen auf:

apple Fotobücher Website

Verglichen mit anderen Anbietern sind sie recht übersichtlich: Es werden Hardcover in 2 Größen und Softcover in 3 Größen geboten. Besonders große Formate wie etwa DIN A3 quer fehlen ebenso wie das beliebte DIN A4 hochkant. Auch besondere Einbandvarianten sind nicht erhältlich.

Dafür ist das Angebot schnell überblickt und verstanden. Ich entscheide mich für ein Querformat L im Hardcover, das ab knapp 30 Euro erhältlich ist.

Gestaltung des Fotobuches bei Apple

Wie gesagt wird bei Apple die integrierte Bildverwaltung iPhoto für die Fotobucherstellung genutzt. iPhoto war mir schon aufgefallen als Programm, mit dem man einen Überblick über seine Aufnahmen behalten kann. Dazu bietet iPhoto die Einordnung in Alben. Und genau dort startet man auch zur Erstellung eines Buches am besten. Klickt man auf den Button "Erstellen" am Fuß des Bildschirms, öffnet sich eine Warnmeldung man starte so mit einem leeren Projekt. Ich finde schnell heraus, dass es besser ist, zunächst die Fotos, die im Buch gezeigt werden sollen, im Bereich "Foto" auszuwählen.

iphoto Bildauswahl

Wenn man dann auf den Button "Erstellen" und anschließend die Option "Buch" klickt, öffnet sich nach kurzer Wartezeit unmittelbar der eigentliche Editor. Er zeigt zentral in der Mitte schon eine Vorschau darauf, wie das Buch aussehen könnte:

Fotobuch Apple Startscreen

Das ist cool und habe ich so noch bei keinem anderen Anbieter gesehen. Besonders ist auch, dass man für sein Werk zwischen verschiedenen Gestaltungsvarianten wählen kann. Wie ein Karussell sind diese als weitere Buchvorschauen angeordnet. Man muss nur auf die kleinen Pfeile rechts und links des großen Buches in der Bildmitte drücken.

Sobald man ein Titelbild anklickt, erscheint am Fuß des Bildschirms eine Vorschau von zwei Doppelseiten, die mit den eigenen Aufnahmen im jeweiligen Thema gestaltet sind. Gefällt einem der Layoutstil noch nicht, klickt man einfach auf das nächste Cover im Karussel. Die Themenvorlagen bei Apple sind vielfältig und reichen von bunten Hintergründen mit auffälligen Elementen wie "Travel Asia" bis hin zu schlichten, hochwertig aussehenden Layouts, die sich auch für eher künstlerische Bände eignen.

Stören einen bei einem Design nur die Farben, stehen unten rechts kleine Farbfelder zur Verfügung, die für andere Hintergründe sorgen. Etwas versteckt ist auch die Möglichkeit, Größe und Umschlag zu verändern. Die Buchgröße ist am linken Bildrand wählbar, der Umschlagtyp am oberen (auf unserem Screenshot farbig umrandet). Hat man das Prinzip einmal verstanden, ist es aber eine wirklich gut zu bedienende und auch recht übersichtliche Oberfläche.

Gefällt einem eine der Vorschauen, klickt man auf den Button "Anwenden" am unteren rechten Bildschirmrand. Nun erscheint der Teil des Editors, in dem man die einzelnen Seiten im Überblick anschauen und die Seitengestaltung verändern kann:

Apple Layout

Ähnlich wie von anderen Anbietern gewohnt öffnen sich am rechten Bildrand per Klick auf den Button "Layout" verschiedene Gestaltungsvarianten für die Seiten. Wie bei anderen sind sie nach Anzahl der zu verwendenden Fotos sortiert. Etwas verwirrend ist der Begriff "Ausbreiten". Ich finde schnell heraus, dass Apple damit offenbar Doppelseitenlayouts meint.

Möchte man die Reihenfolge der Seiten ändern, klickt man die gewünschte einfach an und zieht sie mit gedrückter Maus an die Zielposition:

Apple Seiten verschieben

Das klappt in meinem Test prima. Auch das Auswechseln der Layouts funktioniert einwandfrei. Was ich jedoch vermisse ist eine Möglichkeit, die Layouts selbst zu verändern und zum Beispiel eine Bildbox etwas größer oder kleiner zu ziehen. Das ist leider nicht möglich.

Immerhin bestehen umfangreiche Bearbeitungsmöglichkeiten für die Fotos. Man muss nur eines auf einer Seite anklicken und schon öffnet sich am rechten Rand ein Menü mit verschiedenen Bildeffekten von Sepia bis hin zu Schwarz-Weiß:

Apple Fotobuch Bildoptionen

Auch verschiedene Rahmeneffekte können gewählt werden. Reicht einem das nicht bzw. benötigt das Bild selbst eine Optimierung, führt der Button "Foto bearbeiten" zu einem Bearbeitungseditor:

Apple Bildbearbeitung

In diesem können etwa Rote Augen entfernt oder der Horizont begradigt werden. Auch diese Optionen sind sogar für Einsteiger leicht zu bedienen. Das gilt ebenso für den Text. Man muss nur die Bereiche suchen, in denen in der Layoutvorlage Text vorgesehen ist. Ein Klick öffnet dann eine schwebende Palette, die die Veränderung der Schriftart, -größe sowie des Schriftschnittes ermöglicht:

Apple Fotohuch Text einfügen

Alles in allem funktioniert das Arbeiten mit iPhoto prima und geht leicht und schnell von der Hand. Mich stört allerdings wirklich massiv, dass ich nicht einmal kleine Veränderungen am Layout selbst vornehmen kann. Immerhin komme ich so schnell zum Ziel und kann recht bald mein Werk bestellen. Dies geht über den kleinen Button "Buch kaufen" am Fuss der Seite:

Apple Fotobuch Buch kaufen

Bestellvorgang bei Apple

Im ersten Schritt wird mir ein Bestellüberblick angezeigt und ich kann die Anzahl der gewünschten Bücher eingeben:

Apple Fotobuch Bestellung

Mit einem Klick auf "Bezahlen" gelange ich zu einer Übersichtsseite mit der Versandadresse und den Zahlungsoptionen. Dort muss eine Kreditkartennummer angegeben werden. Nach dem Klick auf "Bestellen" werden meine Fotos zu Apple hochgeladen. Das erfolgt zügig

Expertentipp


Petra Vogt
Autorin "Das eigene Fotobuch"
" Innerhalb von 90 Minuten kann ein hochgeladenes Buch noch kostenfrei storniert werden. Entdeckt man also unmittelbar nach dem Absenden noch Fehler, kann man diese korrigieren und das Werk neu ordern. "

Infomails und Lieferzeit bei Apple

Nach der Bestellung erhalte ich sofort eine Bestätigungsemail, die ankündigt, das Buch werde in "1-5 Tagen" gedruckt. Und sogar schon am nächsten Tag erhalte ich eine Versandbestätigung. Leider dauert es dann 3 Werktage (sowie ein Sonntag) bis der DHL-Bote endlich bei mir klingelt.

Transportsicherheit der Verpackung

Das Buch ist sehr solide in eine Pappverpackung gehüllt. Darin wird das Werk von einer Plastikfolie geschützt. Darüber hinaus ist es in einen schicken weißen Schuber mit Apple-Logo verpackt:

Apple_Buchergebnis__(1_von_3).jpg

Das sieht wirklich edel aus und habe ich so noch bei keinem anderen Anbieter außer Cinebook erlebt, dass das Buch ohne Aufpreis in einer schicken Hülle kam.

Material und Foto-Qualität beim Apple Fotobuch

Auf den ersten Blick macht das Buch einen guten Eindruck. Eine weitere Besonderheit im Gegensatz zu anderen Anbietern ist, dass es einen Schutzumschlag mitbringt:

Apple Buchergebnis

Das sieht professionell und wie aus dem Buchladen aus. Auch das Vorsatzpapier ist in schickem Grau und fühlt sich wertig an.

Der Druck wirkt bei näherer Betrachtung insgesamt ein klein wenig "pixelig", vor allem in monochromen Farbflächen wie dem Blau des Hintergrundes und bei den Kanten der Schrift. Das liegt am Druckraster, das im Digitaldruck grundsätzlich vorhanden ist, aber bei Apple etwas deutlicher sichtbar als bei anderen Anbietern (folgende Abbildung ist deutlich vergrößert):

apple Raster Fotobuch

Bei den Fotos selbst fällt das Raster jedoch nicht so negativ auf.

Die Farben sind gut, allerdings ist das Buch insgesamt ein klein wenig dunkel wiedergeben. Das fällt vor allem bei sehr hellen Stellen und im Himmel auf.

Digitale Vorlage:

apple Buchergebnis Digitale Vorlage

Druck Apple:

Apple Fotobuchergebnis

Logo und Barcode

Apple ist einer der wenigen Anbieter, die weder Logo noch Barcode auf ihren Büchern aufbringen, wenn man diese Option anwählt. Einzig die zusätzliche Hülle weist das Apple-Logo auf.

Expertentipp


Petra Vogt
Autorin "Das eigene Fotobuch"
" Damit das Logo nicht eingedruckt wird, muss man dies schon bei der Bucherstellung unter "Optionen" (Button direkt neben "Layout") eintragen:

Apple_Logo_Deaktivieren.jpg"

Fazit

Wer schnell ein Buch zusammenstellen möchte und sich selbst das Layouten nicht zutraut, kommt bei Apple in kurzer Zeit zu einem ansehnlichen Ergebnis. Wer jedoch selbst stärker Einfluss auf die Gestaltung nehmen möchte, wird bei Apple viele Layout-Möglichkeiten anderer Anbieter vermissen. Positiv fällt bei Apple die schicke Verpackung mit edlem Schuber auf, die ohne Aufpreis mitgeliefert wird.

Preis-Leistungsverhältnis beim Apple Fotobuch

Vom Druck und der Herstellung her ist das Fotobuch gut geworden. Der Preis von gut 32 Euro für ein 28-seitiges Buch liegt etwa in Höhe der sonstigen Markenanbieter. Bei CEWE ist das Format nicht genau so im Programm, aber das "Fotobuch groß Panorama" würde im Digitaldruck in der gleichen Ausstattung 29,95 Euro kosten (allerdings mit 26 Seiten). Beim Discounter Lidl wären jedoch nur 18,45 Euro zu zahlen (für DIN A 4 quer).

Die Versandkosten liegen mit knapp 7 Euro deutlich über den sonst knapp unter 5 Euro der Markenanbieter. Das Preis-Leistungsverhältnis würde ich als akzeptabel bewerten bzw. als gut, wenn man die Extras wie den Schuber und den Schutzumschlag mit einbezieht.

Expertentipp


Petra Vogt
Autorin "Das eigene Fotobuch"
" Hier noch ein Tipp für alle, denen zwar das Design und die leichte Erstellung bei Apple gefallen, aber nicht die Druckqualität oder die Preise: Es ist im Prinzip möglich, ein Fotobuch aus iPhoto zu exportieren und bei einem anderen Druckdienstleister zu ordern. Der Schlüssel dazu ist, dass die Formate des Werkes in iPhoto und das Zielformat beim gewünschten Druckdienstleister die gleichen Seitenverhältnisse haben. Auch sollte das Buch in iPhoto nicht kleiner sein, sonst kann es beim Vergrößeren im Druck zu Qualitätsverlusten kommen. Ist beides sicher gestellt, muss man seine Buchgestaltung als PDF in iPhoto exportieren. Das geht ganz einfach per Klick mit der rechten Maustaste (bzw. CTRL und Mausklick) auf den braunen Hintergrund in der Seitenansicht:

apple_PDFExport.jpg

Wie es nun weiter geht hängt vom gewünschten Druckdienstleister ab. Am einfachsten ist es bei Anbietern wie Photographerbook (den Photographerbook Testbericht von uns gibts hier ). 

Dort kann man das iPhoto-PDF direkt hochladen. Bei anderen muss man die PDF-Seiten zunächst in JPEGs umwandeln und dann vollformatig in die Software des Anbieters einfügen. Das Umwandeln ist eher etwas für Fortgeschrittene. Die Macwelt bietet dafür aber auch ein Automator-Script an: 
"

Fazit: Fotobücher lassen sich bei Apple sehr leicht mit dem mitgelieferten Programm iPhoto erstellen. Dies geht ganz einfach und schnell von der Hand, da viele ansprechende Vorlagen zur Verfügung stehen. Wer selbst in die Layouts eingreifen möchte, muss jedoch auf andere Anbieter bzw. Apples kostenpflichtiges Aperture umsteigen. Damit ist das Apple-Fotobuch vor allem für Einsteiger gedacht oder alle, die schnell mal ein Werk erstellen wollen.

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